Was soll ich tun, was soll ich machen? YEY or NAY ist die ultimative Entscheidungshilfe. Wir beschäftigen uns für dich mit den wichtigsten Fragen des Lebens und helfen dir, das Richtige zu tun. Heute zum Thema: Einen Bart stehen lassen?

Bart oder nicht Bart? Jeder Mann sieht sich mindestens einmal im Leben mit dieser existentiellen Entscheidung konfrontiert. Auch mit noch so spärlichem Bartwuchs. Zeit, sich dieser Thematik anzunehmen.

YEY: Bärte sind voll im Trend und steigern nachweislich die Chance beim anderen Geschlecht. Beard: Seperates men from boys. Und ich will kein boy mehr sein. Außerdem habe ich eine langjährige Beziehung hinter mir und es ist Zeit für eine grundsätzliche äußerliche Veränderung, die alle mitbekommen sollen.

NAY: Ist das nicht etwas zu melodramatisch? Ihr wart nicht einmal sechs Monate zusammen. Und bist du dir wirklich sicher, dass du den Bartwuchs dazu hast? Das sieht sonst nämlich ganz schnell aus wie bei Klaas Heufer-Fussselbart. Ein Trauerspiel.

YEY: KEIN Bartwuchs kann so schrecklich wie der von Klaas sein. Meiner also auch nicht. Und selbst wenn es zu den Seiten hin etwas dünn wird, lass ich’s dort eben etwas länger wachsen als vorne, sowas kaschiert. Das sieht sofort viel gleichmäßiger aus. Es muss ja nicht gleich so makellos wie beim jungen Stalin sein.

NAY: Diese Strategie hat bei Klaas schon nicht gefruchtet und er hat es wirklich sehr lange probiert. Wieso hat dem bloß keiner gesagt, wie schwierig das aussah? Und außerdem: Ein Bart ist die eine Sache, ein gepflegter Bart, der nicht nach Unkraut aussieht, eine andere.

YEY: Wenn’s scheiße aussieht, kann ich ihn immer noch abrasieren. Achja, netter Nebeneffekt: Die vorpubertäre Rest-Akne wird endlich überdeckt. Ich sehe wirklich nur Vorteile.

NAY: Wenn du dir ein bisschen häufiger das Gesicht waschen und nicht so viel Müll in dich schütten würdest, könntest du das Problem auch ohne verendetes Tier im Gesicht lösen. Just sayin.

YEY: Es kommt im Leben eines jeden Mannes einmal der Zeitpunkt, wo er versucht sich einen Bart stehen zu lassen. Danach kennt man sich immer besser. Es ist unvermeidlich. Ich zieh das jetzt durch.

NAY: Viel Glück, Klaas.